Aus dem Inhalt des vorliegenden Newsletters haben wir 8 Thesen zusammengestellt, die vermutlich nicht in allen Fällen unwidersprochen bleiben.
„Aus Liebe zur Wahrheit und in dem Bestreben, diese zu ergründen, soll über die folgenden Sätze disputiert werden“. In Anlehnung an Martin Luther (31.10.1517) bittet die KSB „die, die nicht anwesend sein und mündlich mit uns debattieren können, dieses in Abwesenheit schriftlich zu tun.“
„Aus Liebe zur Wahrheit und in dem Bestreben, diese zu ergründen, soll über die folgenden Sätze disputiert werden“. In Anlehnung an Martin Luther (31.10.1517) bittet die KSB „die, die nicht anwesend sein und mündlich mit uns debattieren können, dieses in Abwesenheit schriftlich zu tun.“
- Strategische Krankenhausentscheidungen ohne geografische Marktbetrachtung sind ein untragbares Risiko.
- Maximal 10% der in Krankenhaus verfügbaren Daten werden bei strategischen Entscheidungen zugrunde gelegt.
- Einweiserbindung nach dem Zufallsprinzip (z. B. Golfplatz, Rotary etc.) ist Augenwischerei.
- Ideologisch geprägte Kooperationen (Religion, Partei, etc.) sind sachlichen Kooperationen stets unterlegen.
- Die Gefahr von Täuschung und Selbsttäuschung ist bei ausschließlich interner Analyse groß. Eine strategische Planung auf dieser Basis ist risikobehaftet.
- Marktanalysen müssen zwingend im PDCA-Zyklus eingebunden sein.
- Größte Gefahr für Krankenhäuser ist die Kurzfristigkeit ihrer strategischen Planung.
- Da Länder nicht über ausreichende Informationen verfügen, erfolgt deren Krankenhausplanung nicht nach sachlichen, sondern „politischen“ (synonym zu nicht-sachlichen) Gesichtspunkten.
Zwanglos ließe sich eine weitere These anfügen:
Mit geografischen Marktanalysen lassen sich die letzen Großen (Daten-) Schätze im Krankenhausmarkt heben.
Dazu lehrt uns Luther: »Der Schatz [...] ist bei dem Volke [...] weder genügend genannt noch bekannt« (These 56). Doch: »Jeder [...] hat Anteil an allen Gütern [...] [die] ihm auch ohne Ablaßbrief gegeben [sind]« (These 37).